II. Nachlese
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nachher das Arabische Mahrchen zum Talisman unddas christliche zum Mahomedsbilde umschuf: so ha-
ben wir einen Schlüssel, wie es bey andern Bildernging; davon hier gleich das frappanteste Excmpelfolget.
Sie wissen, mein Fr., daß unter den Abra-ren, die sich aus den ersten Zeiten der christlichenJahrrechnung oder wahrscheinlich noch alter hinauf-schreiben, steh eine Menge Steine mit der Figur ei-nes alten bärtigen Mannes finden, die genau jenemTalisman zu Eadix, wie ihn das arabische Mahr-chen beschreibt, ähnlich sind, als ob Er nach die-sem Stein erdichtet wäre. „Ein alter bartiger Mann„auf einer Terme stehend, mit znsammengcschlagncn„Händen," (in die der Erzbischof ihm die Schlüsseldes saracenischen Reichs gab,) den unser Autor drey-mal vor sein Buch stechen lassen, ohne auch nur zuargwohnen, was dies Jahrhundert damitwollte, oder darin zu sehen glaubte? —Was die alten Ketzer damit gewollt haben, ist ausihrer Geschichte und aus der Ansicht des Bildesziemlich wahrscheinlich*). Es sollte nebmlich der ru-he n de A l l v a t c r, d e r h 0 c h st e Ewige seyn .d.r, wie jene Sekten Vorgaben, im Abgründe derStille wohnet, und nur durch Emanationen indie lief unter ihm rollende Welt wirket. Daß erdies bedeute, zeigt seine Stellung, und die bcygefüg-
*) S. IVlacar. Xhrax. 1 *. XIX. Oranov. sck 6or-lnei v-eLt^liorli. n. 428-^1. Tenzels mcnatl.Unterred. Marl. r6go. Januar r.6-,6. S. il»6.