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II. Nachlese
bild Mahomeds in Gang gebracht *), das nebst sei-nen andern Erdichtungen Jahrhunderte lang die Kö-pfe der Menschen verwirrt hat. Er, der uutor ulus-siuus aller Romanlügen mit den Saracenen, wieGottfried von Monmoulh der Artus-Ge-schichten , erzählt glaubwürdig: „daß in Spanien„ein Bild Mahomeds existire , von ihm bey Lebzei-ten ex uuriLftslLO (wie unser Baphomelus) ma-„gisch geschmiedet, in welches Er, Mahomcd, als„ein großer Zauberer und Schwarzkünstler, Legionen„böser Geister gebannt habe. Niemand könne das„Bild zerbrechen, kein Christ dürfe sich ihm nähern.„Es stehe bey Cab,x am Ufer des Meers auf einem„hohen, durch saracenische Kunst geschnittenen Stein,„und halte magische Schlüffe! in der Hand; wenn„die fallen, eher nicht, gehe der Saracenen Reich„unter." Uebcr die Albernheit des Mahrchcns ver-liere ich kein Wort; bemerken Sie aber: es ist daslügenhafte Vorbild, wie aller zauberischen Maho-medsköpfe, so in s^scis unsres Baphometus.Ein Mahomedanischer Schriftsteller **) erzählt vondemselben Bilde eine andre Fabel, bey der natürlichder Name Mahomeds (zu dem Turpin das Bildgetauft hat,) wegbleibt. Es wird ein Talisman,den ein gewißer Liebhaber errichten muß, und er
*) S. U'urxini Hi8t. Oarol. lVl. Die Fadel stehetin Wolili Dection. inenrorsb., in den Magde-burgischen Centunatvren und hundert Compilatio-nen.
**) Jbn Chatikan. S. blottinger. Llist. Oriental,
x. ag,.