historisch-philosophischer Schriften. 3ri
„daß er in vielen Kapiteln gewesen, und in Einem„zu Montpellier gesehen, daß man einen Kopf„hotte, und daß alsdenn der DyaboluS daselbst„erschien in Figur oder Gestalt einer Katze, die„um den besagten Kopf ringsum ging, redete und„sprach zu den genannten Brüdern Tempelherren,„die dabey standen, daß sie (die Katze) ihnen gute„Erndten und Reichchümer der Besitzungen Goldes„und Silbers geben wollte. Item sagte und be-kannte derselbe: daß Er und alle andre Brüder
„Tempelherrn, die daselbst waren, beteten an und„haben daselbst angcbetet das besagte oder
„tsstam. Item sagte und bekannte derselbe: daß„sogleich nach geschehener Anbetung die Teufel in„Figur oder Gestalt der Weiber daselbst erschienen,„die ein jeglicher der daseyenden Brüder, der zugrei-„fen wollte, mißbrauchte, er aber, wie er sagte,„gebrauchte sie nicht. Item sagte er, daß besag-tes Haupt oder Kopf auf Erforderung des bemel-„deten daseyenden Großmeisters, Antwort gab über„das, worüber er gefragt wurde u. s. f." Es istSchade, sage ich, daß unser Autor, der auf glaub-würdige Aussagen dieser Art sein ganzes Gebäudeaufgeführt, und die Teufelskvpfe genau aufgezahlthat: , wo und wie viel ihrer gewesen? wie sie aus-gesehen t worauf sie gestanden ? wozu sic gcdicnet?diese Nachrichten nicht gehörig gebraucht hat: sei-ne Tinktur der Weisheit würde durch eine so wun-derbare und kräftige Magie auch an den neuenZauberer n und G ei s ter ba n nern eine großeParlhey gewonnen haben — —
4 . Insonderheit hatte der Erzvater aller Lü-gen, der fabelhaste Erzbischof Turpin ein Zauber-