historisch - philosophischer Schriften. 277
6. Dagegen aber ist's völlig unerweisbar, „daß„Andrea mit seiner Fama und Neforma-„t i 0 n d e r g a n z c n W e l t, dem Bacon zu„seiner lustaurations inaZna, wo„nicht die erste Idee, doch einen An-„trieb mehr gegeben habe" wie unser Autorvorgiebt. Wer die Schriften Bacons und die Fra-ternität gelesen, wird sich wundern, wie die beydcnSachen zusammen kommen; hier Scherz, dort dergründlichste Ernst, der aus des Englischen Wcltwei-sen ganzer Seele herausgeht, und, wie offenbar zusehen, sein Nervensaft, das Werk seines Lebens undDasepns ist. Alle seine Schriften greifen so sehr ineinander, er wiederholt seine besten Gedanken so oftund auf so originale Weise, daß man sieht, sie sindaus seinem Herzen erwachsen, in seiner Brust ge-nabret. Zumal die Iristauratio inaZna scientia-ruin, was hatte sie mit dieser allgemeinen Refor-mation im Munde eines Rosenkrcuzes gemein? Auch denTitel nicht einmal, denn dieser lag in der Sache,im Inhalt des Werks selbst; und wie große Titelhatten Lullus und die Scholastiker schon gebrauchet!— Die Einkleidung seiner Atlantis (so heißt dasBuch, nicht Atalantis, wie hier immer gedrucktist,) dürste nicht die mindeste Beziehung auf An-drea oder die Rosenkreuzer haben. Es ist ein Ro-man, wie es damals ja mehrere gab, wovon ich desMorus Utopien, Knights Munclus alteret iclsm, des Eampanella Eivitas 8olis allein
che fortgehend an: auch in seinem IReopdilo sindgarke Stellen gegen die Rosenkreuzer.