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II. Nachlese
anführe, und aus Büchern, die dem Baeon ge»wiß naher waren, viel mehr anfüdrcn könnte. Je»dermann weiß, wie der Geschmack an wunderbarenLandern und Reisen damals derrschte; niche in Eng-land allein, wo unter der Königin Elisabeth Virgi,nien entdeckt ward, und unter Jakob der RitterNaleigh ja das Goldland entdecken wollte; son-dern beynah in allen Ländern Europens. Reiftbe-fchreibungen kamen hanflg heraus, erdichtete undwahre: wie in den dunkeln Zeiten die Pilgrimschaf-
ten das beliebte Vehikulnm geistlicher Romane gewe-sen waren, so wurden es jetzt Entdeckungen, Schiff-fahrten, Reisen. Bacon fand also die PlatonischeAtlantis wieder, und kramte seine gelehrte Ideen aufderselben aus, wie Sidnei sein Arendten schrieb,und nach der Zeit so viele Utopien, glückliche In-seln u. dgl. geschrieben wurden. Unscrm Philosophenwar die Einkleidung und Dichtung des Ganzen über-haupt das Kleinste; in ihnen geht der Philosophoft mit dem Dichter durch. — Kurz die Atlantishat mit den Dichtungen der Rofenkceuzer im We-sentlichen und Ganzen nichts gemein: der weiffeTurban und das rothe Kreuz auf demselben, die ein-mal als Zierath Vorkommen, sind Zierats, im Ge-schmack der damaligen Zeit, wo ausländische undRitter - Ideen sich mischten. — Endlich wie könnendoch Nosenkcenzcr zn Bacons Instuuratio rriuAnaauch nur Anlaß, geschweige die erste Idee gegebenhadcn? Bacon war r56r geboren*); schon in sei-
> S. Racons sehr vollständige Lebensbeschreibungin der B-int. Biographie» Th. 1. S. stör, teut-tche Ausgabe.