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II. Nachlese
ris rrclvocatoruwi, cowowriewts daegrw'is juris-.stiatiows, und neuen Privilegien derselben befreiet,sie brachen, als Landesherrn, den weltlichen Stan-den den Weg.
III. Da endlich die ganze altfränkische Slaaks-kunst zu Grunde ging, und die Herzoge und Grafenerbliche Herren, nicht kaiserliche Beamte blvs waren:so schimmern auf eben dem Wege alle die Veranlas-sungen durch, warum nicht Alles in Kleine Monar-chien und Dynastien zerfiel, sondern Alles an einemOberhaupt verblieb, und in Würde, wie im allge-meinen Recht und der Regierung des Ganzen, diealtfränkische Sprache, Sitte und Verfassung*) bey-behaltcn wurde. Die Halste der Stände war geist-lich , die nicht erben konnten: sie waren auch
zu schwach, weil sie theils von ihren Landständen undStiftern eingeschränkt waren**), theils ihrem Ur-sprünge nach kaiserlichen Reichsstädten nahe waren,und keine große Territorien hatten; sie waren alsoNichts, wenn nicht das Reich blieb. Die fränki-sche Primaten , Mainz iw Aerwmwia ais-stlre-wana, Kölln iw kixuariu (nachher durch ein päbst-lichcs Diplom in Italien), Trier iw Lel^ia-a behieltensorgfältig ihre Aemtcr und Würden, obgleich die Pro-vinzen nicht mehr da waren. Auch kein fränkischerHof war ja mehr da, und auch die weltlichenFürsten waren mehr als Seugneucs, Mimsterialien,Erzschenken und Erzbecker. Wo aber Hof existirte,
auf
*) kkekk. sä Vitr. I. 6iz. Gunbling xvm. 1 . 2 .
**) Strube Nebenst. I. i. z» V. 38, u. a.