I!. Nachlese
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man nun ferner,, wie jede Untreu ihren eignen Herrnschlug, Regenten durch Vasallen, Vasallen spater durchRegenten gestraft wurden , wie Hhlolhar z. E.,was die Bischöfe dem Ludwig so übel zugesvielthatten, treulich vergolt, und die Normannen endlichdie Strafe an Allen vollführten: wird man endlichgewahr,, daß, noch in diesem abscheulichen Chaos selbstGutes für die Nachwelt keimte: so steigt Alles übereine einzelne Moral oder politische Lehre in's Großeder Weltbegebenheit, hinüber. Die Falle von Unre-gelmäßigkeit wurden erschöpft,, Ecken und Räder ab-gericben, damit die Maschine sanfter gehe. Die hoch-müthigen, gxitzigen, aber von Kirchenvögten undweltlichen Nachbarn gedrückten, Geistlichen ringenaus Eigennutz und Hochmuth der tollen Brutalitätentgegen. Sie, die, nicht schlagen können, rufen,schreien, bringen unschickliche Rechte und Dekretalcn*)in's Gemenge, damit doch auch unter der beschmitz-testen Hülle ein Keim von Gesetzmäßigem als todteNiederlage daure. Der Fall der Karolinger ist viel-leicht daß lehrendste Grab unsrer, Mittlern europäischenGeschichte.
Wie in der gothischen Baukunst jeder Pfeileran Mannigfaltigkeit dem Ganzen ähnlich: so ist'sin der fränkisch-gothischen, Regierung zwischen jederProvinz, und dem Reiche. Am elenden Baurenhofejedes Großen der Merovinger gab's mirlistsrisisodes heil, römischen Reichs in wnas, wie sie nach-her Karl, als erste Beamte seines großen Reichs für-stete und gegen einander abwog **). Jede Provinz
ft Die Isidor. Saminl. Hinein,, ep. 12.
'ft Waskyv äy orix» okLo. snlioor. Z. 4. Böh, -