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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
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historisch-philosophischer Schriften. 249

nach dem Geist der Zeit und der oft rufenden Rechts-hülfe des Einen, der andre ward eifersüchtig, unddrang nach. Was die schwachern Geistlichen mitBitte, List, geistlichem Ansehn erhielten, nahmen dieWeltlichen sich selbst. Feuer und Wasser stritten,und der Kaiser, der in der Mitte saß, und ohnebeyde nichts hatte, ward bald gebrannt, bald genös-set, war weder warm noch kalt, und wurde zuletztvon beyden verzehret. Es war ein großes gothischesReich voll mißbrauchter gerichtlichen Aemter: derHerr mochte greifen, wonach er wollte: so hatte er Nichts!

IV. War überdem Gutes bei einer Krone vor-auszufehen, die man vom Pabst empsieng? Denman nicht blos in seinen Landern zum Herrn mach-te, sondern ihm auch den Weg wies, in andernLandern Kronen zu vergeben, Königsfamilicn zu un-terdrücken, Boniface zu senden, und die Klerisey inallen Landern als ein Eorpus anzusehen, dadurch Echandelte. Da führte man selbst ja den Wolf in denSchaafstall, der auch spater nicht ermangelte, dieihm angewiesenen Lämmer zu verzehren.

Jn's weitere Detail des Mißbrauchs geist- undweltlicher Gerichtsbarkeit sich cinzulassen, ist hier nichtStelle. Man sieht, es ist leicht, aus unserm Jahr-hundert darüber zu phikosophiren, und zu moralisirennoch leichter. Wenn man aber sicht, wie lief derGrund zu dem Allen liegt, wie alles zusammcnge-hörct, und im Geist der Zeit schwebet! wie oft beySachen und Einrichtungen schon der Saame siel, wodamals Jedermann nur das Beste dachte so wirddas Phänomene« anziehender und größer! Sieht