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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
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246
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IL. Nachles«

das Schwerdt überwand: das Kreuz auf Blutfcldergepflanzt, sicherte die Ueberwindung. Sic entsagtender Tcuftlsqilde, d, i, ihren alten Gesetzen und Ge-brauchen, und sollten*) an Gott und den ihnen ausder Barmherzigkeit Gottes z u ge sa lb -tcn König, Gerichtshcrrn und Machlkaber über Todund Leben glauben, zwar aus menschlichem Rechtdem Kaiser keinen Tribut, aber aus göttlichemRecht den Bischöfen die Zehenden entrichten**)(zur Schadlosbaltung, daß sie einst Karl Märtest ge-plündert und damit er neue in ihrem Lande anrich-tcn könnte), den königlichen Vögten, Grafen, Bi-schöfen, Missis gehorchen so theilen sich die Frie-densklauseln in geist- und weltliche Punkte. Bischö.fe und Grafen besetzten das Land: sieben mächtigeBischofthümer ***) wurden nach oben beschriebenerGerichtsverfassung im neueroberten Sachsen. Karlübersah sein Reich mit 2r geistlichen, großen Me-tropolen,

Wenn V. Ludwig extensiv und intensiv fort-fuhr, neue Bischofthümer anlegte, und den Alten ihrAnsehen erhöhte: so blieb selbst die Verschwendung

noch auf dem porigen Wege. Landesherren wurdendie Bischöfe noch nicht, mit allen Regalien und Gü-tern, die sie bekamen ; sie wurden nur reichere, mäch-tigere Gerichtsherren, und sollten noch Aemter, Stän-

*) 1 . I. (locht, Lax. 797.

**) S. Mösers osnabr. Gesch- 8- 126.

***) Osnabrück, Minden, Verden, Bremen« Paderborn»Elze, (Hildesheim) Münster.