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II. Nachlese
wenn die Bischöfe freilich nicht würdiger Mittelstandzwischen Edeln und Gemeinen in einer fränkischenVersammlung scyn konnten: so waren sie doch
II. Mittelstand zwischen Galliern und Fran-ken. Sie zähmten durch Monarchie und Christen-thum die Ucberwinder, und verschafften den Ueber-wundnen einen Zustand, den sie nicht als römischeProvinz gehabt hatten. Die Bischofsstadte wurdenwieder zuerst groß *), und mit ihnen der GallierGewerbe: diese waren und wurden bald reicher undbequemer als die Franken, die nur von Ruhe undRaube leben wollten. Hatte die christliche Religionkein Verdienst, als damals ein etwelchcs Band zwi-schen so vielen Nationen gewesen zu seyn: so war'sanzurcchnen **).
III. Kann auch nicht gclaugnet werden, daß,wenn mit der deutschen Denkart viel Würde undStarke zu Grunde ging, das Medium, in welchesman mit Krümmungen hinübergezogen wurde, we-nigstens für eine spatere Zeit eine Gattung höhererOrdnung bereitete, die man damals freilich erst in
*) Zcboepkl. I. 677. §. uh. Hontli. bist.
Irsvir. I. zc. Strubens Nebenst. V. 38 .
**) S. Mably Bemerk, d. franz. Kesch. Absch. ,.B. 1. IVtontes^. l. so. c. c—7. die beide abervon der fränkisch - deutschen Verfassung nichtin Allem richtige Begriffe haben» S. Mosers»snabr. Gesch. S. 3«7.