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II. Nachlese
mäßig, immer voran: und Justitz und Gesetzgebungwaren damals noch nicht getrennet.
IV. Endlich, da der Geist der fränkischen Re-publik doch wirklich milita irisch war, was dieBischöfe nicht waren: so war Lücke der Unordnungunvermeidlich. Gingen sie, als Glieder der Nation,zu Felde, welche Bischöfe! welche Krieger! Gingensie nicht, die doch so viel besaßen, so viel Ehreund Wirkung hatten, so ward das Band der Fran-ken zerrissen: jeder Ehrenmann der Nation mußte
zu Felde, oder er vcrlobr seine Würde. Also warddas erste schädliche Beispiel einer Immunität vonGesetzen gegeben, die vorher äußerste Schande undStrafe gewesen: andre Weltliche folgten mit der
Zeit, und so ward, alle diese Ursachen zusammenmitgenommen, die erste fränkische Periode, ein sol-cher Zustand von Untreue, Bestechungen im Kö-nigshofe, Uneinigkeit zwischen Brüdern und Kindern,Präscripkionen, Eingriffe, Unthaten — als wir ihnin der Geschichte finden. Die edle Nation *),Asus Irunuoiuin inslvta, kortis in srrnis, kir-rna pnsis kosäors, Pvolnncku in sonsilio, sor-piors noUilis st insolurnis, csnclors st lorinsrSArs^ia, unciax, ns^isra, vslox — nu^sr uckLutiiolicuni sicksin convsrsn, innnunis nl»Irnsrsoi — neigte sich zum Verfall, verlohr Kraftund Geist ihrer Verfassung, die Ehre war, Freiheitund Stärke, und bekam dafür geschriebene Gesetze,Bischöfe, unmündige Könige, Hoftecht!
* I-sß. Lalio. proosm.