historisch - philosophischer Schriften. 223
Etat weiter, als anderswo. De?Bischof von Kölln,Maternus, stand Key Konstantin in Gnaden, undwaod mit zween andern Bischöfen aus Gallien nachRom geschickt, um über die Donatisten mit zu ent-scheiden*), Trier war der Sitz des praskaatl xras-toiüi 6aI1isn'uni, und der Bischof der Hauptstadtmaßte sich daher unvermerkt vor andern Divcesen einPrimat an **). Bcyde prasidirten also auf dem^oncilio zu Arles, und als Konstantin den Athana-sius nach Trier verwies, bewies sich der dnsigc Ma-ximal gegen ihn sehr hart und herrisch ***). Alssich Arianer und Orthodoxen zankten, waren die gal-lischen und deutschen Bischöfe, eine große Anzahl!Säulen der Orthodoxie ****), und stützten sich starkgegen die arjanischen Kaiser. Weil überhaupt da-mals diese Ecke des römischen Reichs gegen die Fran?ken sehr vielbedeutend war *****): so mußtens auch
die Bischöfe mit werden. Es waren sehr eingerich«tete, strenge, mir Ketzerblut befleckte, Metropolitien..
Wie sie's indessen sep» mochten, und welchenWerth oder Unwerth die vorgenannten Gesetze übet
*) Optat. Us sosiism. Oonstist. I, l. p. 2,. eck.Du - kln.
") 7?axi iri anual. Laron. aä, L. zga. n, V. VI.*") Soram. 7. III. a. 10 .
**'*) Auf dem Concil. zu Sardica, s. Uasnags annals
polit. 6L0I. acl Z46,
*"**) Consta nt in, der jüngere, hielt Hof in Trier:s. Oost. Ikeoä. V. I. 27.