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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
Entstehung
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216
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II. Nachlcse

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Richtungen die Folge solcher Einstürzung, die Ueber-schwemmung gezüngen seye; unmöglich aber würdesie eine so mächtige Folge gehabt haben, wenn nichtmit ihr der Planet selbst aus seinem alten Gleichge-wicht gebracht wäre. Daß Key andern Erdsternenähnliche Senkungen, wahrscheinlich ebenfalls durchungleichartige Eintrocknung, Statt finden mögen,sehen wir aus dem schiefen Winkel der meisten, inwelchem sie sich um die Sonne umherzichcn: dereinzige Jupiter steht aufrecht, wahrscheinlich seinerGröße wegen, der .keine Senkung etwas anhabenkennte, obgleich in seinen veränderlichen, Hellen unddunkeln Streifen noch die Vulkane wüthen mögen.

Gnug; auch die Sündfluth war eine Naturbe.-gcbcnheit, moralisch und physisch cingewebl in dieMenschengeschichte. Die Vorsehung, die sie nicht durchein Wunder sandte, sondern ohne Wunder sie nichtverhindern konnte, hatte sie so schonend eingerichtet,als es die Natur des Erdkörpers zuließ. Sie hatteden Geburtsort des Menschengeschlechts auf Höhendes Welttheils gelegt, dem diese Revolution am we-nigsten anhaben konnte; dagegen die einbrcchendenLänder des Südmecrs wahrscheinlich noch nicht odernur wenig bewohnt waren. Ein langer Regen kün-digte die Ueberschwemmung an, der vielleicht dieVulkane aufwecktc, und die ganze Dunstathmvspharehinunter zog, die nie mehr die der Erde werdensollte. Was also auch die Erretteten als ein Zeichendes gestilleten Grimmes der Elemente ansahen, warein Luftzeichen, der aufgehangcne Wogendes zornigenPhöbus, der Thiere und Menschen getödtet hatte,und jetzt als ein Zeichen der Huld am neuen Fir-mament glänzte.