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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
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historisch - philosophischer Schriften. 21»

get dis Vulkane von den Philippinen nach Japan,nach Kamtschatka und den kurilischen Inseln; ge-het sodann in Amerika von den Mexikanischen biszu den peruanischen und den Vulkanen des Fcuer-landes nieder; als flammende Wächter stehen sie daan schroffen Küsten, und bewahren die Gränzen deSLandes, redende Zeugen, daß in ihrer Nahe auSunterirdischen Klüften und Hohlen, die auch jetztnoch unter dem stillen und Südmeer weit fortziehen,der Welterschütterer so viel zu sich gerissen habe, alser bewegen konnte. Daß auf der andern Seite un-ter dem atlantischen Meer die Erdbeben gleichfallsfortgehen, und die Vulkane Amerikas mit denen inEuropa, so wie die entferntesten in Europa untereinander Gemeinschaft haben, bezeugen Begebenhei-ten , die wir zum Theil selbst erlebten. Und so se-hen wir leicht die Ursache einer, in den ersten Zeit-räumen der bewohnten Erde durch natürliche noth-wendige Mittel bewirkten, großen Erdensenkung. DieBildung des festen Landes zeigt sogar, in welchen

die große Ueberschwemmung, von der die alte Tra-dition redet, aus Erdbeben und Vulkanen des indi-schen Meeres her, und sagt vortreffliche Sachen 'darüber; wenn aber keine andere Ursache dazukam, so konnten schwerlich die Vulkane des ge-lammten Weltmeers die Fluth über einen Welt-theil, wie Asien, jagen, daß sie gegen den Polabfließen müßte; gesetzt, daß sie auch nur dieKalkberge bedeckte. Die Macht einzelner Vulkanescheint mir nur ein schwacher Hebel zu dieser Welt-verwüstung, da noch jetzt im indischen Meer einegroße' Menge derselben toben.