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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
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historisch -'philosophischer Schriften.

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Schwüngen umher, da bey mehrern Völkern auf derErde das älteste Sonncnjahr nur 36o Tage faßt *),und so gehörten etwa in diesen Zustand einer mitDünsten beschwangerten Luft, einer noch nicht völligreifen Erde, jene größer» Körper mit ihren langer»Jahren, von denen die Tradition redet.

Je mehr aber die Erde reifte, je fester sie sichsetzte; was konnte entstehen, als was entstandenist ? Uebcrschwemmungen und früher oder spater ei-ne Hauptsenkung, deren Spuren sie noch an sichtragt. Ein Blick auf die Karte beweiset, was ichsage. Wo sind di? großen Meere auf unsrer Erde?Nirgend, als wo wenige Inseln sind; wie dies so-wohl das atlantische als das südliche und stille Meerbeweisen. Hier waren also wenige hohe Bergketten,und wenn Land da war, war es locker gebauet; eskonnte mit der Zeit einer Revolution der reifendenErde nicht widerstehen. Dagegen jenes große Asienmit seinen festen Gebirgen wie ein unerschüttertcrFels da stand, der zwar benagt, der von Wellen be-spült, von dem durch kleine Meerengen Inseln ge-trennt werden mochten; der Fels aber stand undwird stehen bis ans Ende der Erde. Was hinge-gen austrvckncnd und dichtend sich senken mußte, dassenkte sich und ging unter. So ward also jenesgroße, insellose, stille Meer das Becken der Erde.

*) S- bist, ssiion. p, 18. Bailly Ge-

schichte der alten Sternkunde, S. 7». Indessen istdiese Bermuthung nur zufällig, und gehört nichtnothweydig zur vorgetragenen Hypothese. ^_