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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
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II. Nachlese

Hat unsere Erde sich unläugbar aus einem stu-tzigen Zustande gebildet; so konnte sie sich weder aufeinmal dichten, noch immer dieselbe Bahn oderSchwungkraft haben. Als einst ein kleiner Kern ih-ren Mittelpunkt machte, und der ganze Vorrats, ih-rer künftigen Schöpfung in einer weiten dunkelnAthmosphäre hing: hatte sie als ein cometenartiger

Körper auch wahrscheinlich die Eccentricität einesEometen: denn was scheinen diese schießenden Bo-

ten des Himmels anders zu sepn, als unausgebilde-te Kerne mit einer großen Athmosphare, die sich durchihren Lauf zur Sonne allmählich zum Planctenzu-stande rüsten. Als die Schöpfung der Erde begann,erhielt diese auch den Lauf eines Planeten: denn

nur hiedurch konnte sie, was sie ist, werden. Ver-muthlich also auch daher bczcichnete der älteste Phi-losoph der Urwelt *) die Entwicklung ihrer organi-schen Wesen durch kein anderes Zcitmaas., als derTage und Nächte, weil zur Bildung ihrer selbst,sowohl als zur Organisation ihrer Geschöpfe, dieUmwälzung und Bahn eines Planeten nothwendigerfordert wurde. Mußte sich diese nach der Masseund Schwungkraft unserer Erde richten; so konnte,ja so mußte der Fall eintretcn, daß, ehe sie zu ihremZustande der Austrocknung gelangte, in einer Periodeda vielleicht noch ein dickerer Luftkrcis sie umgab,mehr Wasser auf ihr stand, und sie hie und da nochleichter zusammengeballet war, sie auch eine andereGestalt hatte, und einen etwas andern Lauf um dieSonne machte. Bielleicht kam sie schon in l)6a

*) i Mos. i.