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stl. Nachlese
Fabel mit seinen erdichteten Städten, dem Vergnü-gen und Verlangen, den Pallästen und Zauberschlö s-fern der Pcris und Genien waren. Er ist zerbro-chen, dieser Ring: das Land deS Paradieses ist von
seiner Stelle gerückt, und lebt jetzt nur im Anden-ken der allen Fabel. Auch die Wunderthierc, rwndenen diese in vielen Ländern vielfvrmig dichtet, sälei-nen nicht ohne allen physischen Grund, da z. B.das Eine große Thier der Urwelt, das man in Nord-amerika gefunden, jetzt wirklich nicht mehr lebt;warum könnten also, ja warum müßten nicht beydieser ursprünglich andern Stellung der Erde man-che seiner Brüder gelebt haben, die die spätere Fa-bel nachher nothwendig sehr reich ausschmückte? Auchdaß der Regenbogen erst nach der Ueberschwemmungangestaunt und als ein Zeichen der Huld gefeyertwurde, weiset dahin; die Erretteten mußten einesHimmelstrichs gewohnt seyn, wo ihnen der Regenfremd gewesen, wo also, wie es auf dieser Erdenhö-he seyn mußte, das regelmäßige Aufsteigen der Dün-ste aus den Nord - und Süd - Meeren des Tageswie ein Wolkenschirm war, der ihnen das brennendeAntlitz der Sonne bedeckte, und Abends als ein erqui-ckenderLhau sich zur Erde senkte*) Alles dieses folgtaus der Natur der angenommenen und wird annähe-rend noch durch die jetzige Beschaffenheit jener Zone
*) i Mos. a, 5. 6. — Noch jetzt wird unter der Li-nie die Hitze durch den dichten Schleier von Wol-ken gemildert, der sich den ganzen Frühling durchvor die Sonne ziehet. (S. Ulloa, Th. i. S. 66.)Damals war ein solcher ewiger Frühling.