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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
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207
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historisch-philosophischer Schriften. 20^

werde: denn obgleich freilich mit der Veränderungunserer Erdaxse bisher sehr gespielt worden, sokommt es dennoch darauf an, wie und aus welchenGründen man sie behaupte? Schlechterdings ist inder irdischen Natur nichts beständig, und ein sovielartiger, zäher und spröder Körper, als unsereErde nach den Theilen und der Art ihrer Zusam-mensetzung ist, muß nothwendig bei den mancherleiKräften, die in und auf ihr wirken, auch eineReihe von Veränderungen fähig seyn, die demungeachtet ihren allgemeinen Gesetzen folgen. Danun überdem noch nach taufend Phänomenen dieErde ein magnetischer Körper ist, und wir unterden unbelebten Dingen nichts zarteres und regsame-res kennen, als das Bild unserer Erdaxse, dieMagnetnadel: so macht uns schon diese Jmmer-Bewegliche auf ähnliche Veränderungen jener auf-merksam. Denn wie mancherlei Dinge wirken aufdie Magnetnadel! Feuer, Licht, Kälte, selbst derNordschein, blvs ihre Lage, Behandlungen derselbenvon der verschiedensten Art haben sie aufs verschie-denste verändert, ja ein Blitz kann sogar ihre Poleverwechseln. Da nun nach der Theorie des Magne-tismus und allen Erfahrungen gerade der Acquatordie Gegend ist, wo sich die Ströme beider Polevermischen, und am schwächsten wirken, mithinauch hier die Kraft des Ganzen am ersten verändertwerden kann, und sobald dieses geschieht, nothwen-dig beide Pole, die nie ohne einander bestehen, sichgemeinschaftlich verändern mußten: mich dünkt, soleitet uns schon die Theorie auf das, was uns dieErfahrung zeigt. Der Astronom tritt hier demPhysikus nach, und auch unter jenen ist's ja noch