historisch-philosophischer Schriften. 20S
Hauptresultat indessen ist klar und führt auf son-derbare Folgen.
i) In ganz Europa, Afrika und dem größtenTheil von Asien ist die Abweichung nordwestlich undzwar größtenthcils also (denn kleine Lokalausnahmensind aus hundert Ursachen unvermeidlich), daß, jeweiter ostwärts, sie desto mehr abnimmt; bis siesich in Sina und Japan gar verlieret. Weiterhinwird sie östlich, nimmt bis an die westlichen Küstenvon Amerika zu, wo sie wieder abnimmt, sich inKanada verliert und dann abermals bis nach Euro-pa hin der genannten westlichen Abweichung sich nä-hert. Jedermann fallt' in's Auge, daß im Ganzendie festen Erdtheile hiebei die Direktion zu leitenscheinen. Die ganze alte Welt declinirt westlich;hinter ihren östlichen Küsten fangt die östliche Ab-weichung an. Sie nimmt bis zu den Küsten Ame-rikas zu, fangt mit diesen sich an zu vermindern,verliert sich mit diesen und die gegenseitige tritt mitden Küsten Europa's und Afrika's ein — immerein sonderbarer Umstand. Eben so sonderbar ist's,daß die Linie ohne Deklination von Nordamerika aussich nach der Biegung des atlantisch-äthiopischenMeeres richtet, und die andre, die über Ncuhollandgeht, von Jeniseisk in Siherien ab ihr parallel zulaufen scheinet *).
*) Halley's Karte der Abweichungen, die mehrmalsnachgestochen ist, und sich auch bei MuschcnbrokSPhysik findet.