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II. Nachlese
ckisulhrus, und da beide Völker Nachbarn waren,beinahe mit den Umstanden dieser Sage. In derIndischen Mythologie betreffen viele Fabeln offenbardiese Ueberschwemmung. Zu Ende des dritten Welt-alters war cs die erste Verwandlung des Wischnu,daß er in Gestalt eines Fisches den Ueberschwemm-ten zu Hülfe kam, und ihnen in ihrem rettendenFahrzeuge zum Steuerruder diente. In einer andernVerwandlung nahm er die Gestalt des Ebers an,der mit seinen Hauern die versunkene Welt ausdem Abgrunde holte. Er stützte sie in Gestalt einerSchildkröte, als die Riesen den Mittelberg der Erdeins Meer warfen u. f. Dergleichen Sagen sind fastbei allen Völkern, zumal bei denen, die nahe anden Urgebirgen wohnten. Da die Ueberschwemmunglangsam kam und bald wegging; so war, wiewohlmit äußerster Müh' und Beschwerde für so vielThicre und Menschen Rettung möglich, als die Vor-sehung erretten wollte. Der sogenannte Kasten Noahwar eigentlich nur ein großes Haus, mit einem fürseinen Erdstrich zu rettenden Haushalt; warumsollte es in andern Erdstrichen nicht dergleichen Er-rettungen der Vorsicht gegeben haben? Doch wirfahren lieber fort in unfern Bemerkungen klarer Na-turphänomene.
Sechstens. Genugsam bekannt ist's, daßdie magnetische Axse unserer Erde mit ihrer natür-lichen nicht einerlei sey; sondern daß sich sowohlnach der Abweichung als Neigung der magnetischeMeridian und Acquator um die Erde winde. Zwarsind die Karten hierüber noch sehr unvollkommen,und werden noch lange unvollkommen bleiben; das