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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
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historisch-philosophischer Schriften. 201.

unglaublich und lächerlich gefunden hat, wird indiesem Zusammenhänge eben nach seinen kleinen Um-ständen naturhistorische Wahrheit.

Denn 1) Moses Ueberschwemmung dauret nichtlang: 40 Tage schwillt das Gewässer: i 5 o Tage

stehet's -und fängt an zu sinken; in Einem Jahrund eilf Tagen ist die traurige Revolution vorüber.Warum in Einem Jahr und eilf Tagen? Weil,wenn man damals Mondjahre zählte, dies geradeunser jetziges Sonnenjahr ist, und die Veränderungder Erdaxse sich in Jahresfrist zutrug. Da nundie Ueberbliebenen, von denen diese Nachricht redet,gn der höchsten Ecdhöhe gerettet wurden: so ist keinZweifel, daß daselbst einem großen Umfang nachdas feste Land schon trocken seyn mußte. Ueberhauptgoß sich das Meer von Süden nach Norden gleich-sam nur über, und nahm seinen Abfluß: dies sa-gen die im der nördlichen Welt zusammengeschwcmm-ten Tbiere, dies sagt der tiefe Abhang der Sibiri-schen Küste. Wie es in andern Erdgegenden gestan-den habe? konnte diese Tradition nicht melden: siebeschreibt, was auf dem Erdrücken vorging, aufdem diese Erretteten lebten.

2) Die Tradition macht die Ueberschwemmungallgemein , und aus den angczeigten Gründen konntesie in diesen Gegenden nicht anders als also seyn.Ob sie alle Berggipfel der Erde überschwemmt? Obsich nirgend etwas Lebendiges auf den Gebirgen gc--rettet habe? mögen wir aus ihr nicht entscheiden:denn sie ist eine Nationalsage, die mehrere Völkerhaben. Die Chaldäer sprechen von ihrem geretteten