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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
Entstehung
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II. Nachlese

Durchmesser, die größte Schwungkraft, die meisteFrietion; hier also sollte sich auch ihre größte Erd-höhe , ihr festestes Land und die längsten Streckender Gebirge gesetzt baben. Aus der Theorie derErdbildung folgt dieses so augenscheinlich, daß Büf-fon, selbst dem Anblick der jetzigen Erde zuwider,die höchsten Berge dahin leget. Indessen liegen sienicht da; die asiatische Erdhöhe ist weit gegen Nor-den: die Andes durchschneiden den Acquator, wie

sie den ganzen Weltthcil durchschneiden, und dieweiteste Breite aller vier Erdtheile liegt weit überder Linie, der nur Meer, Inseln und die letztenStrecken des Eontinenls bleiben. Woher diese Son-derbarkeit gegen den Bau der Erde?

Zweitens. Die ganze Reihe der nordischenLander jenseit des großen Gebirges zeigt in ihrenVersteinerungen, daß sie voraus entweder zur heissenSphäre gebört, oder doch ihr nahe gelegen habe.Die Elephantengerippe in Siberien und dem ganzenihm parallelen Europa bis nach Nordamerika hinsind sattsam bekannt *): sie liegen nur wenige

Schuhe unter der Erde, und sind zum Theil nochunversehret **). Vom entgegengesetzten Ende derWelt können sie in diese Gegenden nicht geschwemmtseyn, sondern höchstens aus einem benachbarten Lande.Diese jetzt so kalten Länder waren also einst demheissen Klima näher, wie auch die große Mengehie und da gegrabener Indischer Pflanzen beweiset;woher dieses?

*) Büffons Epochen der Natur. Epoche 5»

*') Pallas Beobachtungen über die Berge.