historisch-philosophischer Schriften. 196
Menschengeschlechts in kein untergesunkenes Südland,sondern an den uns bekannten. Rücken der Erde,dessen noch jetzt vorhandene Flüsse er sogar ihremLauf nach beschreibt. Sein Urlaub also existirt noch,und ist genau das, was wir dem Bau der Erdenach zum Urlaub der Erde wähl«, müßten. Wirkennen nichts älteresnichts festeres, als jene Ur-gebirge, die Pfeiler unserer Welt, auf die regel-mäßig ist gebaut worden; ja manche Gipfel dersel-ben hat scheinbar nie das Wasser berühret. Als
Garten betrachtet, ist dieser Welttheil ein alterGarten; und wenn Moses Erzählung gelten soll,so zeiget ja sein Oelblatt, der Acker- und Weinbau,der nach der Ueberschwemmung sofort ansing, wieauch der ganze Faden seiner Tradition, daß er vonkeinem alten Meeresschlamm rede, der jetzt erst ausder ewigen Tiefe gestiegen, den ersten Sonnenstrahlsauge.
Lasset uns also, nachdem beinahe alle Dichtun-gen über diese Tradition von den scharfsinnigstenMännern erschöpft sind, uns treu an die Erdgeschich-te halten, und sehen, was sie uns sage.
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Zuerst fallt jedem beobachtenden Auge alssonderbar auf, daß das große feste Land unsererErde nicht liegt, wo man es nach den Bildungsge-setzen einer flüßigen Spharoide suchen sollte, umden Aequatvr. Hier hatte unsere Kugel die größten
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