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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
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II Nachlese

fast der Name ,,Sündfluth" widriq machen möchte.Wo irgend auf oder unter der Erde ein Schalcnthieroder eine Meertrümmer sich zeigte, sollte es einZeichen der mosaischen Ueberschwemmung seyn, ohnedaß man zusammenrechnete, wie kurz diese gedauerthabe und wie lange, wie wiederholte Zeiten jene zuihren Erdverkörperungen nothwcndig bedurften. Jada cs ausgemacht ist, daß unsere ganze Erde Mee-resgrund gewesen, und nur aus Wasser und imWasser bestanden sey: so haben diese sogenannten

stummen Zeugen der Sündflukh großeniheils ihrenGlauben verlohren. Der Uebcrfchwemmungenauf unserer Erde sind so viele und verschiedene ge-wesen, daß man den Ocean aus einem Landsee ab-leitet, wenn man eine Frist von i5a Lagen zurUrsache alles dessen macht, was sich allenthalbenMeerartiges findet. Ich muß also bekennen, daßdie sinnreichen Theorieen Vurncts, Wlustons, Wood-wards u. a. bis zu de Lucs berühmter neuererHypothese für mich wenig überzeugendes daben. Dieletzte z. B. *) (denn über die andere ist schon genug-sam geunheilt) laßt das ehemalige feste Land nichtüberschwemmen, sondern mit allen seinen Einwohnerneinbrechen und versinken; dafür ein ganz anderesLand, unsere jetzt bewohnte Erde aus der Tiefe desMeeres steieen. Beide Theile der Hypothese scheinennur selbst der mosaischen Erzählung, der zu gut siedoch eigentlich erfunden sind, völlig entgegen. DerNaturgeschichte getreu setzt Moses den Ursitz des

De Lucs physikal. und moral. Br. B. 2. Brief >3? >40, und ttz.7.