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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
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großer und weiser Männer.

Entlassung, und läßt sich durch eine verstellte Bittedes Kaisers:er werde doch seinen Freund nicht

verlassen wollen!" festhalten; bis endlich die Klauedes Tygers ihm so nahe kommt, daß er auf seinenAbschied dringt, da er denn fortan in seinen präch-tigen Garten, auf seinen reichen Landgütern nirgendsmehr vor dem Gift, das ihm drohet, sicher ist,und sich mit Feld - und Daumfrüchtcn, mit Was-ser aus dem Strom sein Leben fristet.

Wie nun? Der Philosoph, der sich jeden Tagüber sein Leben die strengste Rechenschaft abzulcgcnvorgab, sollte er sich solche jetzt, wenn er in seinenGarten wie ein Verlassener umherirrt, wenn er dabeieine Reichthümer, vierzig Millionen an Werth, be-trachtet, nie abgelegt haben ?

So darf wenigstens der Dichter des Trau-erspiels, ihn zwingen, diese Rechenschaft vor sichselbst abzulegen!Wie bestehest du mit deinenGrundsätzen? Was hattest du mit der Julia?War es deiner werth, daß du dem fceigclasscnenPolybius also schmeicheltest? Konntest du, als dichAgrippine aus Sardinien zurückberief, etwas anderserwarten, als was erfolgte? Und warum ließest dudich, da du das Her; des Nero von innen undaußen sähest, so lange hakten? Du hinterlassest un-nennbare , von Zinsen bedrückter Nationen genährterReichthümer für wen? Deine Familie ist un-terqegangen; Einer deiner Brüder hat sich die Aderneröffnet, der andre bat vom Tyrannen Gnade er-fleht; und du lebest? Du lebtest so lange um ihn,für ihn, machtest cs dir zur Pflicht, ihn als eine