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I. Gallcrie
Schönheit, immer so sorgfältig unterscheiden, undwas in der Theologie vorkommt, was sie auch nurvon fern angekt, immer nur z u n ft m ä ß i g sum.dsnöiicio, sseininas st Lssri, durch uns, undvon uns, und nach uns wollen beurtheilen lassen ?Wir sind Theologen, aber nicht für uns allein;wir lehren, untersuchen, predigen, retten, verthcidi-gen eine Religion, aber auch für andre Stande.Wollen wir unserm Meister Nachfolgen, so lasset unsdie neun und neunzig theologische Screit-Böckein der Wüste lassen, und nach dem Einenverlohrnen Schayf von Laycn gehen, das ge-gen Puncte unsrer Religion Zweifel hat, und sich,wenn wirs nicht thun, an unsrer Gemächlichkeit,Ruhe und Steifigkeit, wie billig und recht ist, är-gert. Zst die Bibel allein für Theologen und ihreZweifel geschrieben? Soll das Evangelium nicht g l-llcr Kreatur gepredigt werden, auch dem Frag'mentistcn aus der Bibliothek zu Wvlfenbüttel, wenner allenfalls noch irgendwo unter den Lebende» steck-te ? Und wäre er s e lb st nicht mehr; nun so hater ja seine siebenhundert sieben und siebenzig Brüder,die auch Mosen und die Propheten haben,und leider keine Lust bezeugen, sie zu hören. Jstsunserm Stande, selbst dem Werk, das wir treiben,nützlich oder schädlich, wenn, was in allen Wis-senschaften und Künsten langweilig, un-gründlich, abgeschmackt, oder gar boshaft, hämisch,albern hieße, auf einmal eine Natur ändern undangenehm, gründlich, tief, gelehrt, vortrefflich, gei-stig, ja gar wohlanständig, fromm, eifrig um Got-tcswillen heißen soll, sobald cs sich hinter den Na-men einer Predigt, einer theologischen Ab-