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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
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großer und weiser Männer. r6S

der Schatten elender Lüge die glanzende Wahrheiteben nur erhebe. Leßing giebt euch Gelegenheit zun e u e m V e r d i e n s t.

Aber ward er nicht selbst im Streit heftig?"Lastet uns davon schweigen, meine Brüder, dennwer rechte ihn! Wer kam ihm, nicht etwa mitHeftigkeit (die hatte ihn wahrscheinlich nur abgeküh-let) sondern mit Stolz und kalter Verachtung, mithämischen Vermuthungen und unwürdiger Verlaum-dung, mit langweiligen Armseligkeiten, als obs Herr-lichkeiten der Welt waren, entgegen?Ich willdie Geschichte des Streits nicht durchgehen: ich ha-lbe auch nichts weniger als alle Rettungen gegen dieFragmente gelesen. Es ist manches sehr Gute, auchEiniges Vortreffliche gegen den Fragmentistengeschrieben, und was nicht ist, wird werden; wirkönnen aber auch nicht laugncn, viel Schlechtes undmanches Gute auf schlechte Weise. Das Ueble war,daß hier, wie überall, das Schlechte zuerst kam unddie Spreu oben schwimmen wollte. Das Ueblerewar, daß die da schwiegen, aus vornehmer Ver-achtung zu schweigen schienen, und Leßing, dersich eines Bessern Werth dünkte, ungeduldig wurde.Das Uebelste von allen war, daß man verun-glimpfte, anschwärzte, verläumdete,verdammte, wo man untersuchen und w i-verlegen sollte. Das zu ertragen, war Leßingnun wohl nicht gemacht, und ich möchte wissen, werihn dazu dürfe gemacht glauben?

Wie lange, meine Brüder, werden wir theologi-sche und jede andere Wahrheit, theologische und jedeandre Wohlanstandigkeit, Sittlichkeit, Gründlichkeit