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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
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I. Gallerte

chen ?le»ßerungen, daran zweifeln *); und sie sindsodann glücklicher Weise in den Händen eines Bru-ders, der nichts vorenthalken und nichts liefern wird,woben nicht seines Bruders Ehre gewönne. EineGeschichte der Aesopischen Fabel istkurz vor Leßings Tod als zum Druck fertig ange-zeigt**); und über Sophokles dünkt mich et-was Aehnliches gelesen zu haben***). Sein FreundAristoteles, den er für den Erzvater der be-stimmten Kritik hielt, wird wahrscheinlich nicht leerausgegangen seyn.

Von Hamburg kam Leßing nach Braunschweigin ein wie anderes Feld gelehrter Arbeiten! Er zeig-te sich aber, nach seiner Art, darin gleich so bekannt,als ob er lange Jahre damit beschäftiget gewesenwäre. Sein erster Griff in die Bibliothek war B e-rengarius Tu ron en si s ****), eine Entdeckung,an die niemand dachte, weil niemand, daß dieseSchrift des Berengarius in der Welt scy, ver-muchete; eine Entdeckung aber auch, die einem

') Sv schrieb ich 1781. Die Herausgabe der nachge-lassenen Schriften hat diese Hoffnung nicht bestätiget.

") Materialien dazu sind im 2. Lheil seiner vermischtenSchriften, Berlin 1781». erschienen; sie sind aberkein ausgearbeiletes Werk. »,

***) Der Anfang einer Abhandlung über ihn soll imJahr >'6>. schon abgedruckt gewesen seyn, die ihrVerfasser aber nicht geendigt. Das Fragment vonSophokles Leben ist seitdem gedruckt erschienen.

*"*) Braunschweig 1770-