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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
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er rechtfertigt diesen Ausspruch mit guten Gründen.Er siehets selbst für Pflicht der Dankbarkeit an, sichals den Uebersetzer eines ManneS zu nennen,deran der Bildung seines Geschmacks so großen Anthcilgehabt. Denn es mag, fahrt er fort, mit diesembeschaffen seyn wie es will: so bin ich mir doch

zu wohl bewußt, daß er, ohne Diderols Musterund Lehren, eine ganz andere Richtung würde be-kommen haben. Vielleicht eine eignere; aberdoch schwerlich eine, mit der am Ende mein Ver-stand zufriedner gewesen wäre." Mich dünkt, jederVerständige werde es mit ihm seyn. Die großenSchritte, die er von seinen ersten Schauspielen, soangenehm und nokhwendig sie unserm Theater nochlange seyn werden, zu einem Philotas, einerMinna, einer Emilia Galotli, einem Na-than gethan hat, sind auch dem stumpfsten Augeunverkennbar. Und wenn er von D i d e r o t sagt,daß sich, nach dem Aristoteles, kein philosophi-scherer Geist mit dem Theater abgegeben habe, alser", von wem gälte das reichlicher, von Diderotoder Leßing?

Jetzt ruhete er einige Zeit, und nach solcherArbeit könnt' er ruhen. In weniger als 10 Jahrenhatte er alle diese so verschiednen Werke und in denJahren 5 g. 6a. 61. eine Reihe der besten geliefert,von denen zuletzt die Rede war. Im Jahr 1766.trat er wieder hervor; mit eben so goldnen, glän-zenden Waffen, nur in einem andern Felde.

Die meisten meiner Leser erinnern sich nochwohl des Geschreies von Kunst, das, nachdem Win-kelmann, Lippert, Heyne, Hagedorn,