Druckschrift 
Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
Entstehung
Seite
138
Einzelbild herunterladen
 

I., Gallerte

rliS

seine fürchterliche todsuchende Ahnung weinen? Dusielst, Edler, unter der Hand der unerbittlichen Par-ze an der Grenze des Landes, dem du ein Fremd-ling geworden, aus dem du eiltest, in das andereLand, das dich erfreut und geehrt hatte, in demdu auch jetzt Ruhe und Erholung suchtest. Dufandest diese Ruhe im Grabe, und die Erho-lung, nach der du lechztest, die Freundschaft,die du hleniedcn suchtest, und von der du so oftbetrogen zurückkamst, die S c h ö n h e i t, Weis-heit und Einfalt endlich, der du dein Lebengeweiht hattest, und zu der du so oft begeisterung-voll in den Schoos der Gottheit aufflogst diefandst du und konntest sie allein finden ln jener rei-nem Welt-

auch in Welschlands Thalewäre nicht gelebt; nun lebest dudie zweite schön're Himmelsjugend

Wie ein Wandrer, der mit brennendem Durflsund versengtem matten Fuße über die Ruinen Pcr-sepolis und Aegyptens, Graciens und Roms hinweggewandert, bei jedem Schritte die Trümmer einerversunknen Königsstadt, einen zerrütteten nie wiederkommenden Welt, kurz Eitelkeit, Eitelkeitaller menschlichen Dinge sah und fühlte; wie ermit dem letzten Blicke auf diese Gegenden undWerke, die er hinter sich laßt und nie Wiedersehenwird, in ihren Trümmern , geschweige im Flor undin der Herrlichkeit ihres alten Lebens, traurig-fröhlich auf sein Schiff tritt, um seine neue, freilich