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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
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großer und weiser Männer. i3r

ausgebildeier Seele noch Italien kam, und freilich,so wie seine Kenntnisse , so auch seine Begeisterungschon dahin brachte: der lasse sich etwa selbst in

Rom gebabrcn und versuche, was er alsdann mitfrischem Blick arn AlterthuM sehen und nicht sehenwerde.

Das Göttliche in uns wird mit UNS gebotentGelehrsamkeit, Bücher und Steine bringeNs nichthinein, wo cs nicht von Natur war. Wie vielCicerone baden Alrertkümer beschaut und gewiesen !wie viele vielleicht mit ungleich größerer Gelehrsam-keit und Minutien - Kenntniß , als Winkelmann ha-ben konnte oder wollte ? Wie wenige aber Unterihnen Mochten, Nachdem was er war, Winkelmanneseyn oder werden? Mit keiner Kunst und Wissen-schaft gehts anders: denn woher in der Welt wa-ten sonst die Liebhaber des Vortrefflichen , die Ken-ner und Künstlet der höchsten Schönheit in jederWissenschaft und Kunst so selten? Unzählich vielMahler rieben Farben und sahen, was Raphael sah;aber ohne sein Auge,, ohne seine Empfindung; sieMußtens also wohl sevn lassen, Raphaels zu wer-den , so strenge und genau sie übrigens das MecharNische der Kunst lernten , und in einzelnen Theilenderselben ihn üvertceffeN konnten. In der Idee, dieRaphael, wie et sagte, in sich trug, und zu derer Nut Beitrage aus Gegenständen uM sich het stahl in dieser konnte und wird et Nut von einemzweiten Raphael übettroffen werden. So ists mitWinkelmaNns Philosophie und Lehre.Vom Platoan, sagt er, bis auf unsre Zeit sind die Schriften

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