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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
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I. Galterie

als es ihm ward? Arm und verkannt zog er aufdeinen Universitäten einher; selbst die Seelenspcise,die du ihm von deinen Kathedern zutheiltest, konnteund mochte er nicht genießen. Bis in sein vierzig-stes Jahr Eonrector in Seehausen zu seyn oder bar-barische Mönchs - Chroniken excerpiren zu müssen,nur damit man lebe; und nirgend eine Gelegenheitzu sehen, bcy der Fülle von Geist, Kenntnissen undGefühl, nur Einem bekannt zu werden, der einenMenschen der Art von solchem Druck erlöse!Keinen andern Weg zu sehn, auch selbst nachdemman eine Schrift, wie die ist:

Gedanken über die Nachahmung dergriechischen Werke in der M a h-lerey und Bildhauerkunst

geschrieben, keinen andern Weg zu seiner einzigenBestimmung zu sehn, als die Verspräche und dasJahrgeld eines Bekehrers; und auch nachher, nach-dem man mit der Begeisterung fürs Vaterland, fürdeutsche Nation und Sprache, in Rom, unter soarmen und drückenden Umstanden ein Werk gelieferthat als

Die Geschichte der Kunst des Alter-thums

ist, und für alle Zeiten seyn wird, in denen dieteulsche Sprache lebet; für dich Alles noch nichts zuhaben, als schaale Kritteleren oder Lobiprüche teui-scher Journale; endlich, so sterben zu müssen wieMan gelebt hat, ein armes Schlachlopfe-r auf derGrenze zweyer Nationen, aus denen und in die man