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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
Entstehung
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120
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I. Galler««

Da der Verleger zur Fortsetzung nicht Lust bezeugt,so bleibt mir kein anderer Weg übrig, als mit demPublikum selbst über diese Angelegenheit zu spre-chen. — Huttens Schriften liegen zur Erscheinungbcynahe ganz fertig, und sollen auch erscheinen, wo-ferne entweder ein biederer Buchhändler sich zumVerlag der drey rückständigen Theile meldet, oderman mich auf andere Art, ohne Buchhändler - tlc>'wvrarium, zu unterstützen willens ist. Im Gegen-theil will ich mein Manuscript — nicht verbrennen,sondern für eine dankbarere Nachwelt aufbewahren,zum Zeichen, wie warm meine Zeitgenossen für dietrefflichsten Männer des Vaterlandes sorgen. Viel-leicht, wenn ich lange gestorben bin, findet's einer,und ärndtet, wo ich gesät habe, läßt sich die Arbeitbezahlen, die ich umsonst vollendete, für die ich oftauf jugendliche Freuden und manches andere Ver,zicht thak.

Hutten starb Lebens unsicher, vertrieben, inArmuth fürs Vaterland, schrieb für DeutschlandsFreyheit, Religion und Aufklärung mit Demostheni-schcm Geiste, litt und starb für sie. Die edelstenseiner Zeitgenossen, Luther, Melanchthon,Pcutinger, Pirkheimer und andre liebtenihn, und schätzten seine Schriften: aber dritthalb

hundert Jahre nach seinem Tode muß der Heraus-geber derselben beynahe vor dem Publikum betteln,daß es den Mann nicht einer unverdienten Vergessen-heit überlassen soll. Es ist wahr, wie cs in demoben angeführten Denkmal heißt: „Vermuthlich„soll wieder ein Franzose oder ein Italiener kommen,