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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
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großer und weiser Männer. 219

herausgegeben, in der festen Ueberzeugung, daß diesUnternehmen dem Publiko nicht anders als angenehmseyn könne. Mit wie mannigfaltigen Schwierigkei-ten ich zu kämpfen hatte, bis ich Huttens Schrif-ten zusammen brachte, die man über roo Jahre ver-gebens suchte, wie lang ich umsonst nach einemVerleger strebte, wie äußerst sauer mich die undank-bare Blühe des Abschreibens ankam — davon willich nichts reden. Aber es ist Zeit, zu sagen, daßich für Deutschlands Ehre drey Jahre vergebens ge-arbeitet, ohne Dank und ohne Lohn gearbeitet habe,(denn die 2 Lhlr. Buchhändler-Bezahlung, die ichbcym erste» Theil erhielt, verdienen doch wohl nichtBelohnung zu heissen e) — Man lese das „Denk-mal Ulrichs von Hutten," und man hak al-les , was ich sagen kann, um die Erhaltung seinerWerke zu empfehlen, das er zur National - Angele-genheit machte. Ich hoffte, man werde mit Wärmedie Früchte seines trefflichen Geistes aufnehmen, wer»de mirs danken, daß ich sie gesammelt habe; —aber wie sehr Hab ich mich betrogen! — So kalt,so nachlaßig hat man den fadesten Roman nicht em-pfangen, als den edeln, deutschen Hutten. Ichsollte denken, wer nur seine Briese gelesen hätte,mußte begierig seyn, auch die übrigen Schriften zubesitzen, die vielleicht in ganz Deutschland niemandvollständig hat. Unsre Aristarchen fandens nicht derMühe werth, meine Ausgabe anzuzeigen ; denn vonetlichen kritischen Journalen, die ich lese, stund inder einzigen Meuselschen historischen Literatureine kurze Recension. Die Ursache dieses Stillschwei-gens bin ich nicht fähig zu errathen.