großer und weiser Männer. 117
m die Hände dessen zu kommen, der bereits eine gu-te Sammlung gemacht halte, und sich mit andernüber das vereinigen wollte, was ihm an HuttensSchriften etwa noch fehlet; wie würd' ich mich sreu-c-n, daß ich zu diesem Werke geholfen!
Hutten schrieb an Luthern einmal: „Dein
„Werk, heiliger Mann, ist aus Gott, und wird„bleiben: meins ist menschlich, und wird untergebneDie Worte erschüttern, eben weil sie so wahr sind.Huttens und Sickingcns Werk ging unter. Es wardamals ein Zeitpunkt, daß Deutschland andre Ge-stalt gewinnen konnte; mehrere Gute strebten;es sollte nicht seyn: die Vorsehung hatte es an-ders beschlossen: sie gingen im Schiffbruch unter:
sie erloschen wie Sterne in dunkler Nacht. Aberbey wem, als Undankbaren, sollte ihr Andenkenerlöschen? Liegt in ihrem Untergange sammt dem,was sie und wie sie es. wollten, nicht eben die größteLehre?
Huttens Schatte, scy mir gegrüßt! Du Asche des Dich-ters ,
Dem eine Insel im See endlich die Ruhe gewährt'Sey mir gegrüßet, 0 Freund. Das hast du dir mühend
errungen,.
Ruh' im Grabe. Wohlan! gib sie dem Tobten, »
Grab.
Nimm die Veilchen, die hier ich dir streue, nimm auch
die Thränea,
Tapfrer Ritter! Der Tod, er ngr gewährte dir Glück-