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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
Entstehung
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unsrer Nation Schriften großentheils im Staube ge-blieben.

Und was fehlte Huttens Schriften, daß mansie nicht aufleben ließe, und erhielte ? Als Bey-trage zur Reformation hat man ja die schlech-testen Lumpen gesammelt, von Wiedertäufern, Kri-tikastern und Helfershelfern; hier ist ein Refor-mator selbst, der in seinem Fache eher als Lu-ther begann, und ihm nachher so treu half, so man-ches für ibn auSrichtete, so viel für ihn litt! Willman einen schonen Lateiner? Wer schreibtschöner, kräftiger und blühender Lateinals Hutten? Erasmus und Melanchthon habenihn deshalb beneidet, die Jtalianer geschähet, allefreye und heitere Muscnfreunde geliebet. Soll alsodieser edle Lateiner, eine Blüthe des wieder-kehrenden Geschmacks so gut als unterge-gangen seyn, und ferner im Staube modern? —

Will man endlich einen Mann von Genie, vonGefühl, von edlem starken Triebe, einenMann von Laune, Satyre, Salz? man be-klagt , daß gegen Ausländer Deutschland deren nichtgenug habe — und man wollte Hutten vergessen?Bermuthlich soll wieder ein Franzose, ein Italienerkommen, und uns seine Schriften, wie die Schriftentinsers Leibnitz sammlcn?

Tritt auf, Mann und Jüngling, der werlb ist,Huttens Gebeine zu wecken! Mehr als ein Verle-ger würde die Hand bieten, alle guten Jünglingesich einige Groschen zum Kauf oder zur Pränumera-tion ersparen, und in 2 , 3 Bändchen bekämenwir unfern Hutten. Wäre dies Blatt so glücklich,