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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
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113
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großer und weiser Männer. aiA

schob es auf Huttens Krankheit, daß er ihn nichtgesprochen, u. f w. Da trat Hutten auf, und ex-postulirte öffentlich mit ihm, daß das Alles Lugund Trug sey; er sey täglich ausgangen, habe aufdem Markt mit Jedem stundenlang gesprochen, Eras-mus habe ihm die Thür geschlossen, u. f. Als

zähmen, damit würden sie nicht so-wohl ihm, als andern Künsten, die da»durchbefleckt sind, einen großenDienstund Nutzen beweisen." Hutten bat sichErasmus Schreiben noch unterm iS. Aug. zurVerantwortung aus; und den 29, Aug. starb er.Ein Zürcher Gelehrter sollte Erasmus Briefean Zwingli bekannt machen, in denen um dieseZeit gewiß auch non Hulken manches Vorkommenwird. Nantatz airirnia ooelostldus irue! —

Rückst du dem Unglückseligen noch sein trauriges SchicksalVor, als wäre das Glück, wäre der Zufall ein Gott ?

Ward Aeneas nicht auch Und Ulysses lange verfolget?Und war Jener und Er nicht ein rechtschaffener Mann?

Der du das Unglück nur als Schuld betrachtest, 0 fürchte,Daß auch Deiner sich einst Niemand im Leide» er-barmt»

Hutten.

Melanchthon dachte hiebey billiger und gerechter. Alsder Poet Na ch t i g a l l lHuscinius) den todten Hut-ten mit Wersen verfolgte, sagte er auf ihn die Verse:

Der du, 0 Grausamer, noch unglückliche Leichen zer-

reissest,

Nenne dich Nachtigall nicht, nenne dich Geier hinfort.

Herders Werke z.Phil.u.Gesch. XIII. H '