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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
Entstehung
Seite
109
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Drum will ich brauchen Füß und Hand',

Ich Habs gewagt!

Ich weiß, fängt er in der Beklagung der Frei-stätte deutscher Nation an:

Ich weiß, ich werd noch Lands verjagt,

Um daß ich solchs nicht schweigen kann,

Und nehm des Dings allein mich an.

Doch ist es wahr; und ist nicht recht,

Daß man woll machen krumm zu schlecht. —

Die traurige Weissagung ward bald erfüllet,Das Jahr darauf singen Sickingens Sachen übel zugehn an, und 1628 im Mai starb der edle Heldauf folgende unwürdige Weise:

Sickingen hatte einen Zug zu thun gegen denHerzog von Lothringen, Erzbischof von Trier, Kur-fürst von der Pfalz, Landgraf von Hessen. EinRitter gegen die Fürsten des ganzen Rheins. Erwar alt, mit Gicht behaftet, konnte nicht mehraufs Pferd, mußte in einem Sessel getragen wcr^den, und da rotteten sich gegen den alten Löwenrin Haufe andrer Thiere. Höre man ihn selbst,wie er redet:

„Mein lieben Brüder und Nachbarn, warum„kommt ihr wider mich zu fechten und streiten?„Nun bin ich doch mit euch dran. Ich begehr euch„zu erlösen von dem schweren entchristlichen Joch„und Gesetz der Pfaffheit, und zu evangelischen„lichten Gesetzen und christlicher Freiheit zu bringen.„So wollt ihr das nicht leiden, thut, als der den„fallenden Siechtag hat, will nicht, daß man ihm