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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
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108
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und da auch in Volksreimcn. Wenn sie uns Knit-telverse denken, so waren sies damals nicht: sie wa-ren Verse, die das Volk lesen und behalten sollte;daher besetzte er hie und da auch andre seiner Werkemit solchen Reimen.

Die Wahrheit ist von neu geboren,

Betrug hat seine» Schein verlohren,

Deß sag Gott jeder Lob und EhrUnd acht nicht förder Lügen mehr.

Ja, sag' ich, Wahrheit war verdrückt.

Ist wieder nun hcrvorgerückt,

Deß sollt man billig genießen lon.

Die dazu haben Arbeit gethon.

Die faulen Pfaffen lobens nit-

Ach fromme Deutschen haltet Rath,

Da's nun so weit gegangen hat.

Daß nicht geh wieder hinter sich.

Mit Treue hab's gefördert ich,

Und begehr deß anders keinen Genieß.

Denn — wo mir g'schüh deßhalb Verdrieß —

Daß man mit Hülf mich nicht verläst.

So will ich euch geloben, daßVon Wahrheit ich will nimmer lohn,

Das soll mir bieten ab kein Mann.

Auch schafft zu stillen mich, kein Wehr,

Kein Bann, kein' Acht, wie fest und sehrMan mich damit zu schrecken meynt.

Wiewohl mein' fromme Mutter weint.

Da ich die Sach hatt g'fangen an,

Gott woll sie trösten! Es muß gähn,

Und sollt es brechen auch fürm End,

Mills Gott, so wags nicht werden gewendt.

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