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essen und müßigen Stunden vorlesen ließ, und dennegewöhnlich wahre Ritter-Worte darauf setzre. Hörman eine Zueignung Huttens an ihn, in der beidtgeschildert werden, wie sie waren t
„Dem edlen, hochberühmten, starkmüthigen„und ehrenfesten Franz von Sickingen, Kais Majest.„Rath, Diener und .Hauptmann,, meinem besonder»„vertrauten und trefflichen guten Freund, entbeue„ich Ulrich von Hutten meinen freundlichen Gruß„und willigen Dienst."
„Ohn Ursach ist das Sprüchwort:. in Nöthen„erkennt man den Freund,. nicht in Gebrauch kom-men. Wahrlich darf niemand sagen, daß er mit„einem Freund verwahret sey, er Hab ihn denn in„seinen nothdürftigen anliegenden Sachen dermaßen,„daß er ihn inwendig und auswendig kenne, versucht„und geprüft. Wiewohl nun der glückselig zu achten,„dem nie vonnöthen ward, einen Freund dieser Ge-„stalc zu xrobiren, mögen doch auch sich die der„Gnaden Gottes bcrnhmen, so in ihren Nöthen„beständige und harthaltende Freund' erfunden ha-„ben. Unter welchen ich mich denn nicht wenig„Gott und dem Glück zu bedanken Hab. Denn„als ich auf das äußerst an Leib, Ehren und Gut„von meinen Feinden genöthigt, so ungestnmlich,„daß ich kaum Freund anzurufen Zeit gehabt, bist„du mir nicht, als oft geschieht, mit tröstlichen Wor-„ten, sondern hülstragender That begegnet, ja mag„ich, als das Sprüchwort ist, sagen, vom Him-„mel herab zugefallen Der nicht geachtet,„was ein jeder von meinen Sachen rede, sondern