I. Gallerte
roch
wohnter Hand Schutz und Freystatt gegeben hatte.Hier leider! geht der dritte Theil von Huttens Le-ben an, und Gottlob! daß dieser nicht lange dauret.
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In seines Freundes Sickingens Schloß, Ebern-burg am Main, fand der also eine Freistatt, dersic nirgend, auch auf seinen eignen Gütern nichtmehr fand. Nach Frankreich ward er geladen,aber er wollte Deutschland nicht verlassen, dessenSache er jetzt eben am eifrigsten, fröhlichsten, frei-sten forttrieb. JnEbcrnburg schrieb er: „die Anzeige,wie sich allweg der Pabst gegen den Kaiser gehalten:"er commentirte die Bulle des Pabsts gegen Luthermit Noten, schrieb neue Dialogen, Jnvcctiven,Aufmunterungen, Aufwcckungcn, Briefe, Beklagungder Freystatte deutscher Nation , lebendige Abkontcr-faktur des -Pabstthums u. f. w. jedes Stück immerstarker, lebendiger, mächtiger, wahrer als das wasvoranging. Jetzt schlug er sich zu Luther, munterteihn auf, bot sich und seinen Sickingen zu allem an.Schon dieses Sickingen wegen wird dieser Theil vonHuttens Leben und Schriften außerordentlich merk-würdig. Allemal wenn er an ihn denkt, wenn erihn nur in Einem Wort, Einer That anführet,sieht man den ganzen Biedermann vor sich. Ihmund dem großen Haufen des deutschen Volks zugut, schrieb Hutten jetzt deutsch, übersetzte seine be-sten lateinischen Gespräche für seinen Freund Sickin-gen , der sich auch Luthers Schriften beim Abend-