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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
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großer und weiser Männer. »oZ

ser nachher frei am Mainzischen Hofe und in Gna-den des Kurfürsten seyn konnte. Freilich nicht lan-ge: denn bald kam der schärfste Befehl aus Rom,„daß ein so frecher Sünder, als Hutten, gegen„den die Theologisten in Kölln langst die Bulle wc-„gcn der Episteln c>k>§«. vir. in Händen gehabt,„und der fortführc, von der römischen Dreyeinigkeit„selbst in Mainz zu schreiben „ nichts anders, als in„Ketten nach Rom geführt zu werden, verdiene."Au diesem edeln Werke ward nun Alles mit allerSchärfe aufgcboten, unk Hutten hatte keinen Be-schützer. Albert konnte und durfte dieß nicht seyn:zum Erzherzoge Ferdinand schrie Hutten laut,aber vergebens: noch lauter an Kaiser Karl, an

die ganze deutsche Nation > vergebens. Er hatteHerz genug an Kaiser Karls Hof nach den Nieder-landen selbst zu gehen, aber umsonst: er fand kein

Gehör: Dolche, Meuchelmörder, Ketten und Ban-den erwarteten ihn allenthalben. Und immer bliebHutten unerschüttert derselbe. Man schaudert,wenn man seine Briefe, Reden und Auffoderungenan Ferdinand, Karl, Albert, Friedrichvon Sachsen, an alle Stande des Reichs lie-fet. Hier erscheint Deutschlands D e m o sthen esin seiner Größe. Wahrheit, Freiheit, Stand, Ruhm,Noch, Vaterland, alle läßt er sprechen, rufen, kla-gen. Die fünf Klagschriflcn sind ins Deutsche über-setzt, mit dem Beiwort: „ein großes Ding die„Wahrheit! stark über Alles!" Er hätte aberlange rufen können, wenn ihm nicht sein alter un-gerufener Freund, Franz von Sickingen, esnMann, dessen Name Deutschland zu den edelstenRömern stellen kann« wenn der ihm nicht mit ge-