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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
Entstehung
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I. Gallerte

Dädals Bildsäulen sieht man seine Worte und Phra-sen gehen, kommen, handeln, leben!

Er kam nach, Tcutschland, und ein Landedel-mann, sein Vater, der an ihm einen fleißigen,mäbsamcn Juristen nach der damaligen Juristenzeitin Deutschland suchte, fand nicht, was er wünschte.Der junge Mensch schrieb seinen I^snao: das erste

Stück in künftiger Hnitenscher Manier, und wen»man deuten wollte, für ihn eine üble Ahnung.Bevm ersten Auftritt war er ein Niemand undist gewißermaaßen zeitlebens ein Ni emand geblie-ben. — Vorher hatte ec unter mancherley Schicksa-len ganz Deutschland durchkrochen und durchflogen,„ein Ulysses, wie er sagt, mit einer ganzen Ddiffeevon Zufällen." Wenigstens hatte er dabev den Vor-theil, daß er das Deutschland, für welches er nach-her mehr als Demosthenes seyn wollte, in allenseinen Provinzen kannte: von Rostock und

Greifswalde bis gen Frankfurt und Wien;Sachsen, Böhmen, Brau »schweig, dieSchweiz. Zu Wittenberg hatte er sein Gedichtcis nrts vsi.-ckticutorin, sein Zeichen des Brodstu-diums, worinn er Unterricht geben mußte,) hingc-worfen; aber auch dieses that er mit einer Warmedie ganz den künftigen Mann prophezeyte. In derSchweiß nahm ihn der verdiente Reformator V a-dian auf, und so kam er zum zweytcnmal, jetztganz ein Jurist zu werden, nach Welschland.