großer und weiser Männer. 83
„klinischen Stils, los die Griechen, und verstand sie,,,lernte in spatecn Jahren das Ebräische mit unsäg-lichem Fleiße — " Welcher verdumpfte Schulmei-ster wird nicht schnell einfallen: „Das kann! dasrhue, treibe ich auch!" LZo er kenckiliwris!
HeißtS endlich: „Er nahm sich der jüdischen„Schriften, die, außer der Bibel, alle verbrannt„werden sollten, mit unsäglichem Eifer an, schrieb„Deduktionen für ihre Güte und Unschuld, focht ei-,,nen langen Prozeß darüber aus, u. dergl." —Welche Plattitüde, kann ein Narr rufen, von Güteund Verdienst? als ob das nicht jeder wüßte undkönnte? obs dazu eines Reuchlins brauchte? Undwenn der Reuchlin nun gar seine gute Sacheetwas jüdisch und kabbalistisch verfocht, wenn er äsvsrko Nirifiso und äs arte Laddalistica Bücherschreiben, im Talmud und in den ebräischen Buch-staben Geheimnisse finden konnte, u. f. — keinaufgeklärter, mit Hausenblas' aufgeklärter und mitBimstein abgeriebenec Bube, der sich nicht überihm dünkte und ausciefe: „Kam' er nur damit
„zu unsrer Zeit, wir wollten ihn recensirenl"
Ruh also in Frieden, lieber Schatten, ich willdich nicht stören, nicht den kleinen Trupp deinerSchriften, „eine ebcäische, eine griechische Grammar„tik, ein ebräisch und lateinisch Wörterbuch, einige„lateinische Knabenspiele, kabbalistische Schriftchen„und Vertheidigungen der jüdischen Bücher" wieauf dem Trödelmärkte Herrufen, und sie weder mitD! noch Ach! zieren.
Wenn, nach Poriks Klassisication, die Leser
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