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I. Gallecie
Er ward offenbar als rin Opfer der Ruhe im StaatePceiß gegeben, sein Kloster im Auflauf gestürmt:man ging aufs schändlichste mit ihm um: acht sei-ner ärgsten Feinde wurden feine Richter: die Tortursollte Sachen aus ihm bringen, die des Todes werthwären, und noch mußten diese crzwungne Aussagen,wie gleichzeitige Zeugen es melden, erst verfälschtwerden, und sind ihm nie öffentlich vvrgelescn wor-den u. s. f. — — Savonaro la ging ohne diemindeste Klage oder Vorwurf oder Aeußerung, werRecht oder Unrecht habe? kalt und gesetzt, wiePhocion, zum Tode. ^
Aber, er soll doch auf der Tortur bekannt ha-ben, „daß seine Offenbarungen Betrug gewesen?"Ec solls, und seine Freunde sagen : er hats nicht:und seine Feinde selbst sagen : „er thats nur ver-
blümt, in dunkeln Ausdrücken, er hats nur so zuverstehen gegeben." Und mein! was ists für Art,jemand — durch die Tortur zu fragen: ob er eingöttlicher Prophet sey? Den göttlichen Prophetenauf die Tortur legen und sagen: „ich erwarte gleich-gültig die Wahrheit!" Auch die Art, das Volkgegen ihn aufzubringm, war so erbärmlich auf der«inen Seite, als sic auf der andern genau fürsVolk kalkulier war. Eine Feuerprobe der Wahrheit,welche Parthey Recht habe? mit oder ohne Sakra-ment, (weil dieses im Feuer leiden könnte!) daswar die große Klippe, an der er scheitern mußte,der Jahrmarkt, von dem seine Gefangennehmung,Tortur und Alles abhing.
Jndcß ist hier nichts weniger unsre Absicht,als Savongrola in allem zu rechtfertigen oder
Unfern