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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
Entstehung
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großer und weiser Männer.

Prüfer, Arbeiter. Er verbesserte die Ptolomäischeund Alxhonsische Tafeln, machte sich Instrumente,so gut er konnte: sein Buch war r53o (ein langerAritraum seit seiner Reise nach Italien!) fertig, undnoch i53ch mahnte ihn der Kardinal Schömberg,von Kapua aus, darum umsonst. Im Jahr r53gverließ der berühmte Rheticus, Professor der Ma-thematik in Wittenberg seine Stelle und wallfahrtetezu ihm, als Schüler eines Weisen, der PythagorasMeynung lehrte, und sie auch wie Pythagoras leh-ren wollte, lebendig, mündlich. Der eingeweiheteLehrling ward bald vom Geiste seines Lehrers voll,daß er überall Kopernikus predigte; noch aber gabdieser ihm sein Werk nicht selbst, sondern nur einenkleinen Thei! desselben, den Traktat von Triangeln,zum Druck mit: das Werk selbst übergab er erstJahre nachher, auf fortwährendes Ansuchen, seinemBischof, und das erste gedruckte Exemplar kam r5g3,wenige Stunden vor seinem Tode an, wo ers ari-schen, aber nicht mehr lesen konnte. So eigentlichwar seine Hypothese nicht xrrrritns, sondern Werkseines Lebens.

Es scheint nicht, daß Kopernikus aus Furchtso lange gesaumet. Er stand bei seiner Kirche ingroßem Ruf, so daß die Vater des LateranischenEonciliums in der Kalendersache schon r5i6 ihn inseinem Sarmatien schriftlich aufsuchten und fragten.Bischof und Kardinale waren ans seiner Seite, undplagten ihn, da seine Hypothese, der Sage nach,längst umherging, um den Beweis derselben, seinWerk. Auch weiß jedermann, wie freier das Jahr-hundert Lyons und seiner Nachfolger vor dem Zeit-