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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
Entstehung
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und zu seinem Beruf einst nöthig abnete: er er-schien in Italien, und war bald so berühmt, als.Negiomontan selbst. In Bologna war er be«Dominikus Maria, dem damals berühmtestenLehrer der Mathematik, wie man will, Lehrling undMitarbeiter: ihm behagte die Meynung dieses Be-

obachters von der veränderlichen Weltaxe, die mandamals mehr ahnetc als wußte, und gab ihm viel-leicht zu seinem künftigen großen Weltenbau Auf-flug. Zu Anfang des r6ten Jahrhunderts war erzu Rom, als Lehrer der Mathematik im Glanze;er kehrte in sein Vaterland zurück, und da er nundurch seiner Mutter Bruder Domherr zu Frau-burg in Preußen ward , so bekam er Zeit ge-nug, seine korus fortzusctzen unter Linien, Zahlenund Sternen.

Hypothesen sind Traume und bei jedem Trau-me, sey er himmlisch oder irdisch, sey er durch dieschwarze oder weiße Pforte zu uns geschlüpft, bleibtsfür den Menschensinn die bildendste Kenntniß, zuwissen, wie er ward? wie sein Finder oder Dichterdazu gekommen? Kopernikns kam leicht aufden seinen; aber sein Verdienst war, daß er ihnergnff, ihn hinaus zu träumen wagte, ihn wachendmit so viel Bemerkungen und Rückerinnerungen un-terstützte, als seine Zeit, seine Lage, seine Gegendihm verschaffte.

Zeichnunqßgefühl ncmlich, sein Sinnfür Symmetrie und Verhak tu iß zum Gan-zen war der Finger Gottes, der ihm das Weltallwies.