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I. Gallcrie
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vielleicht aber für ihn nicht waren. Diese Seite vonAbbts Geist ist für mich die heiligste; und jedeEntdeckung in ihr ein Aufschluß in der Seelenlehre,obgleich unsre entseelte Äunst.ichter Abbten eben ih-retwegen der Dunkelheit und der Unbestimmtheit an-klagen.
Seine Einbildungskraft ist reich, frucht-bar , rhapsodisch, und auf eine edle Art unbändig:n cht immer ein Baumeister, der wohl geordneteGebäude errichtet; aber eine Zauberin, die an denBoden schlägt, und siche! plötzlich sind wir mittenunter prächtigen Materialien. Sie rührt sie an,und siehe! diese bewegen sich, heben sich, verbindensich, ordnen sich: und o Wunder! da entstehet
wie von sich selbst, oder vielmehr, durch eine unsicht-bare Kraft, vor unfern Augen ein Pallast, prächtig,groß, bezaubernd, nur nicht nach der Kunst der V i-truvc und Vincenti. Wir treten naher, umzu erfahren, ob cs ein bloß Luftgebäude für unserAuge ist: wir betasten es, und siehe! cs ist wirk-lich ; wir fühlen nach Festigkeit, eS steht: wir
wagen uns endlich in dasselbe, überzeugen uns vonder Dauer, und nehmen es uns zur Wohnung.Selten ists, daß die Phantasie immer eine
Schwester der Wahrheit bleibet, wie bey Abbtmeistcnthcils. Das macht, sie paaret sich überallmir dem guten gesunden Verstände, laßtdiesem die Herrschaft des Mannes, und wird ihm»ur eine Mutter der Fruchtbarkeit, und eine Haus-hälterin seines Vermögens. Uebcrall hören wir be«Abbt Unheil, und sei» Unheil ist feurig, scharfund richtig, vollständig.
Feurig: er hat ein starke.- Gefühl für das