großer und weiser Männer. 5^
Len Agamemnon vorstellte, mehr langstre-ckig als groß machen wollte: so verweise ich hier-über auf sein Ehrengedächtniß, dessen Vers,ihn persönlich gekannt hat.
Wie sehe ich, wenn ich Abbts Schriften inseine Seele lese, so viele Kräfte derselben inBewegung! Sinnliche Aufmerksamkeit hef-tet sich auf jeden Punct des Gegenstandes, fliegtvon Seite zu Seite, und auf jeden wirft sie Strah-len: seine Idee wird lebhaft, gehäuft, Helle, und
seine Rede schimmert. Das Licht ist nicht scharf,nicht strenge, aber ausgebreitet, immer im neuenZustrome. Er wird faßlich, durch die Menge sei-ner Merkmale: ec kläret auf, wenn er auch nichtbewiese: er stellt ins Licht, wenn er auch nichtentwickelte: er macht sicher, gewiß, stark:
wenn er auch nicht überzeugte, so überredeter bis zum Augenschein. Sein ganzes Buch vomVerdienst ist hier ein einziges großes Verspiel.
Oft spricht er, wie durch einen innern Sinn:wie z. E. da er die Größe -f), Stär kc-j-j-) undGüte des Herzens schildert, wie niemand sie vorihm schilderte. Er geräth auf Begriffe, die er innigfühlet, mit Anstrengung denket, aber mit Müheausdrucket. Da er sie, wie durch eine Divination,empfand, und wie in einem Gesichte anschauete: sosagt er sie auch alsdenn, wie ein Bote der Geheim-nisse, und nimmt zu Bildern seine Zuflucht, dieuns oft ein Blendwerk der Sinne scheinen; eS
-k) - 5r. -f-f) S. 56 - -H.5.