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1. Gallerie
Situationen oft unvermerkt wieder kommen, mitwelchen sie sich lange beschäftigt. So viel bleibt
immer, daß Abbt oft seine Materien auf die Reli-gion leite. — Ein schönes Verspiel für die Welt-weisen, die in ihren Büchern mit dem Pöbel zuglauben scheinen: nur am Sonntage und in Pre-digten müsse an Gott gedacht werden l — bin schö-ner Fund für den, der sich nicht darüber ärgerndarf, Religion zu finden, wo ers nicht glaubte:und eine kleine Schadloshaltung für das Studiumder Theologie, das an Abbt gewiß viel verloren hat.
Abbt will die Stimme ausrufcn: sterbt
fürs Vaterland! er sieht keinen Ort, wo sieunter uns gehört werden könnte, und kommt aufden Gedanken, sic dem Diener der Religion anzu-preiscn*). Ein Gedanke, den jemand**), der keinDiener der Religion ist, sehr unschicklich angestritten;den ich aber unsers Abbts nicht unwürdig finde. —Abbt will beweisen***), daß die Liebe zum Vater-lande die Furcht vor dem Tode bezwinge: er lhutes auf eine Art, die es zeigt, nur Religion könneüber die Schrecken des Grabes erheben. Im Vor-beigehen gibt er****) ein Bild von dem Enthusias-mus der Märtyrer: und das Bild lebet. Er gehtdem Begriff de« Verdienstes nach: und siehe da!
*) Vom Tode fürs Vaterland. S. 7. ") S. Reli-
quien. *") Vom Tode fürs Vaterland, S. bü.
die An merk. ****) Vom Tode fürs Vaterland.
S. ge. As.